iPad-Apps mit .NET entwickeln

11.02.2010 - Carsten - Der Softwareentwickler Blog - 9 Kommentare

PCKurz nachdem Apple sein iPad vorgestellt hat, gibt es für die .NET-Entwickler bereits eine gute Nachricht: Novell hat eine neue Version seiner Entwicklungsumgebung MonoTouch herausgebracht.

Mit dieser haben nun .NET-Entwickler die Möglichkeit in C# Applikationen für das iPad zu programmieren.

MonoTouch

MonoTouch ist die kostenpflichtige Entwicklungsumgebung zum Programmieren von .NET- basierenden Applikationen für die beliebten Apple-Produkte iPhone und iPod sowie dem neuen Tablet PC iPad.

MonoTouch basiert dabei nicht auf dem .NET-Framework von Microsoft sondern auf das Mono-Framework von Novell, das entwickelt wurde um eine .NET-Applikationen auch auf alternativen Betriebssystemen wie Linux betreiben zu können.

Apple-Anforderungen gelöst

.NET-Applikationen nutzen normalerweise die sogenannte JIT-Technik, bei der zur Laufzeit der Softwarecode in lauffähigen Maschinencode übersetzt wird. Dies untersagt Apple allerdings aus Sicherheitsgründen.

MonoTouch löst dieses Problem in dem es die fertige .NET-Anwendung und Bibliotheken direkt in den Maschinencode vom iPad übersetzt.

Nach Novell zufolge scheint MonoTouch sehr erfolgreich zu sein. So wurde die -NET- Entwicklungsumgebung für das iPhone respektive iPad und iPod bereits 11.000 mal heruntergeladen und schon etliche Anwendungen entwickelt, die sich bereits im App Store befinden.

Erhältliche Editionen

MonoTouch ist in den folgenden drei Varianten erhältlich:

  • Personal Edition
  • Enterprise Edition
  • Enterprise Edition 5

Die Personal-Variante richtet sich an Einzelpersonen und kostet 399 US-Dollar. Die Enterprise Edition ist in der Standardausführung für 999 US-Dollar erhältlich und die Edition für fünf Entwickler kostet 3999 US-Dollar.

Fachlektüre

Es gibt sogar mittlerweile ein Fachbuch zu diesem Thema, das Ihr bei Amazon bestellen könnt: 

Wie Ihr am Titel bereits erkennen könnt handelt es sich hierbei um ein englischsprachiges Buch, aber damit muss man bei solch einem speziellen Thema wohl leben.

Tutorials und Dokumentation

Auf der Website von MonoTouch findet Ihr neben Informationen zu den verschiedenen Editionen auch jede Menge Dokumentationen und Tutorials für die .NET-Entwicklung mit MonoTouch.

Aber auch auf YouTube sind bereits einige Video-Tutorials zu finden. Um einen kleinen Eindruck von MonoTouch zu bekommen, könnt Ihr hier ein kleines Hello World – Video-Tutorial sehen:

Das sieht doch schon ganz nett aus, wie ich finde. Für .NET-Entwickler, die sich neue Herausforderungen suchen wollen, bietet MonoTouch gute Möglichkeit hierfür.

kick it on dotnet-kicks.de


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9 Kommentare zu ' iPad-Apps mit .NET entwickeln '

Kommentare zu 'iPad-Apps mit .NET entwickeln' mit RSS

  1. MartinJ kommentierte am 11.02.2010 um 10:52 Uhr

    Hey super. Nach so einer Lösung such ich gerade :cool:

    MartinJ

  2. Björn kommentierte am 11.02.2010 um 10:55 Uhr

    Ich finde 400$ für einen Privatanwender echt happig! Naja habe kein Iphone, wünsche mir aber vergleichbares fürs Palm Pre!

  3. MartinJ kommentierte am 11.02.2010 um 11:09 Uhr

    @Björn: Für einen Hobbyentwickler stimmt das, für einen Einzelunternehmer nicht. Wenn Du das mit anderen kommerziellen Entwicklungsumgebungen wie dem Visual Studio vergleichst (Express ausgenommen), sind die Preise doch sehr ähnlich.

  4. Björn kommentierte am 11.02.2010 um 13:46 Uhr

    Ja aber bei VS gibt es eine gratis Version, mit der du produktiv arbeiten kannst. Und wenn du Geld etc. verdienen willst musst du investieren, ist klar und richtig so. Daher meine Kritik, doch eine (abgespeckte) Free Version rauszubringen.

  5. MartinJ kommentierte am 11.02.2010 um 14:45 Uhr

    Deshalb sagte ich ja ausgenommen Express ;-) . Natürlich wär’s toll, wenn es eine Freeversion gibt, keine Frage.

  6. Berlinde Milcunpl kommentierte am 11.02.2010 um 15:20 Uhr

    Zu dem Thema gaebe es noch einiges zu schreiben.

  7. Stefan kommentierte am 14.02.2010 um 14:41 Uhr

    Das klingt doch mal ganz gut. Ich kann mich ehrlich gesagt mit Objective-C und dem iPhone-SDK überhaupt nicht anfreunden. Da wäre das ja vielleicht eine interessante Alternative.

  8. dotnet-kicks.de kommentierte am 16.02.2010 um 14:40 Uhr

    iPad-Apps mit .NET entwickeln …

    Sie wurden gekickt (eine gute Sache) – Trackback von dotnet-kicks.de…

  9. [...] können selber eigene Softwareanwendungen für mobile Geräte wie dem iPhone, Blackberry oder dem iPad entwickeln. Dies können kleine Insellösungen sein oder aber auch eine Anbindung an große Systeme [...]

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